Die Vernetzung der Freimaurer am Beisp. des LP 21

Die Vernetzung der Freimaurerei am Beispiel der Abstimmung über den Lehrplan 21 im Kt. Thurgau

Grund- und Leitsätze der Freimaurer

An einem Vortrag im Mai 2010 in der Freimaurerloge Nr. 37 „In Labore Virtus“ im Logenhaus Lindenhof Zürich, sagte ein Freimaurerbruder, genannt K.T., Folgendes:   „Im Gegensatz zu üblen Verschwörungs-Theorien streben wir – im Geheimen – nicht die Weltherrschaft an, wohl aber – ganz offen – eine weltweite Bruderkette, eine Art „moralische Internationale“.  Für mich ist es immer wieder wunderschön, in verschiedensten, auch noch so entferntesten Ländern der freien Welt Freimaurer treffen zu können, die sich bei aller Unter-schiedlichkeit zu denselben Grundwerten bekennen: Humanität, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz.“

Auf der Webseite der Freimaurerloge „Libertas und Fraternitas“ heisst es: Die Freimaurer sind der Toleranz verpflichtet und pflegen das Gedankengut der Aufklärung.“

 Auf der Internetseite der „Grossloge Alpina“ war Folgendes zu lesen: „Der Bau des Tempels der Humanität lehnt sich im übertragenen Sinn an den Tempel Salomon an, dem grossen Kultbauwerk in der Bibel. Das Lehrgebäude der Freimaurerei mit den Alten Pflichten impliziert, die eigene Persönlichkeit im Dienst der Humanität zu entwickeln. Die moderne Huma-nitätsidee entspricht dem freimaurerischen Selbstverständnis im Sinne von Menschlichkeit und Barmherzigkeit hilfebedürftigen Mitmenschen gegenüber. Vergessen wir nie: Im Gelübde haben wir uns verpflichtet, durch unser individuelles Wirken zur nachhaltigen Verbesserung der Mensch-lichkeit beizutragen. Die Rituale bereiten uns zum Handeln vor, ja befähigen uns geradezu, in unserem Einflussbereich humanitär zu wirken. Nur handelnd können wir Freimaurer Menschen verändern zu mehr Menschlichkeit und Toleranz.“

Vernetzung der Freimaurer
Praktisch identisch wie diese kurzen Auszüge aus dem, von den Freimaurern verbreiteten, Gedan-kengut, tönt es nicht nur auf den verschiedenen Internetseiten der Freimaurer, sondern auch auf all jenen der diversen Service-Clubs. Dass die Service-Clubs dasselbe Gedankengut wie die Freimaurer verbreiten, ist nicht verwunderlich, sind sie doch nichts anderes als die verlängerten Arme der Frei-maurer, wie dies der höchste Freimaurer der Schweiz, Grossmeister Maurice Zahnd, selbst sagt. In einem Interview, welches am 3. März 2017 auf bluewin.ch verbreitet wurde, sagt der Grossmeister Maurice Zahnd: „Die wirtschaftliche Vernetzung findet man heute bei den Lions und den Rotariern. Diese Organisationen sind quasi unsere Ableger. Freimaurer-Brüder haben sie (Rotary- und Lions-Club) 1905 und 1917 gegründet.“

 Der Ständerat und Rotarier Hannes Germann sagte in einem Vortrag, den er am 27. Nov. 2010 im Konferenzzentrum Lilienberg hielt, dass die Rotarier in der Politik gut vertreten seien. Auch in den wichtigen Gremien wie Banken, Versicherungen, Uni, Flugverkehr und Medien seien, gemäss Hannes Germann, die Rotarier prominent (hervorragend) vertreten. So seien auffällig viele Chef-redaktoren und Medienfachleute Mitglied in den Service-Clubs wie Rotary und Lions. Das bedeutet, dass die Freimaurer, über ihre Mitglieder in Logen und Service-Clubs, einen direkten Zugang zur Beeinflussung der Meinungsbildung des Volkes haben.

Zielsetzung der Freimaurer
Mit kurzen Worten zusammengefasst heisst das, dass die Freimaurer wie auch die ServiceClub-Mit-glieder den Tempel der Humanität bauen wollen. Freimaurer-Logen wie die ServiceClubs geben vor, durch Wohltätigkeiten und Barmherzigkeitswerke einen von Menschen selbst gemachten Tempel bauen zu wollen, ohne Gott und erst recht ohne Jesus Christus. Den Eckstein, Jesus Christus, ver-werfen sie heute genauso, wie sie IHN damals schon verworfen haben. Gerade wie schon die alten griechischen Philosophen durch Erziehen und Lehren einen besseren Menschen und eine bessere Welt schaffen wollten, wollen auch die Freimaurer einen besseren Menschen und eine bessere Welt schaffen. Freimaurer wie die Service-Club Mitglieder sind der Toleranz und der humanistischen Brüderlichkeit verpflichtet. Sie alle müssen in ihrem Einflussbereich nach dem freimaurerischen Gedankengut entscheiden und handeln. Und da die Logen-Brüder und Service-Club-Mitglieder in Politik, Wirtschaft und Medien hervorragend vertreten sind, können die Freimaurer spielend leicht ihren Einfluss auf Politik, Wirtschaft, Gesellschaft bis in die Kirchen hinein ausüben.

Agenda 21 und die Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE)
Die Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm der UNO, welche 1992 an der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro von 172 Staaten unterzeichnet wurde. An dieser Konferenz nahmen unter anderem auch viele nichtstaatliche Organisationen (NGO’s)* teil.

Abgesehen davon, dass es ein offenes Geheimnis ist, dass die UNO und viele NGO’s einen starken freimaurerischen Hintergrund haben, ist es vor allem auch der Inhalt der AGENDA 21 selbst, welcher den freimaurerischen Hintergrund verrät.

Die Agenda 21 enthält 4 Bereiche:

  1. Soziale und wirtschaftliche Dimension
  2. Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen für die Entwicklung
  3. Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen
  4. Mittel zur Umsetzung.

Gestützt auf die Agenda 21 wurde am 20. Dez. 2002 von der UNO das sogenannte Welt-dekade** Bildung für nachhaltige Entwicklung (DBNE) 2005-2014 ausgerufen. Mit der DBNE wollte die UNO erreichen, dass weltweit die Bildung und Lernprozesse die Grundlage „für eine Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) werden. Mit anderen Worten gesagt, ist es das Ziel der UNO die Schulen, angefangen vom Kindergarten bis hin zur Universität, für die BNE zu (miss)brauchen.  Übereinstimmend mit den Grund- und Leitsätzen der Freimaurer, will die UNO durch die BNE einen besseren Mensch und eine bessere Welt schaffen.

Zur Umsetzung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde 2005 durch die Plattform „Erziehungs-Direktoren-Konferenz-Bund(EDK-Bund), das sogenannte „Vorgehenspapier der Platt-form BNE“ herausgegeben, worin die Ausgangslage und Umsetzung der BNE für die Schweiz be-schrieben wird. Darin heisst es auf Seite 6, dass der Bundesrat die Sensibilisierung zu Gunsten der BNE über das gesamte Bildungswesen anstreben wolle. Auf Seite 7 heisst es, dass die Erziehungsdirektoren ihre jährlichen bildungspoliti-schen Ziele auf gesamtschweizerischer Ebene festlegen müssen. Die BNE soll ein projekt-bezogener Arbeitsschwerpunkt sein, um das Konzept der BNE in Schule und Unterricht zu integrieren. Das bedeutet also, dass es spätestens seit 2005 das erklärte Ziel der Erziehungsämter war, die BNE in die Lehrpläne zu integrieren. Die „BNE“ soll die Voraussetzung zur Schaffung von Werten und Einstellungen, Fähigkeiten und Verhaltensweisen sein, welche mit der Nachhaltigen Entwicklung vereinbar sind.  In die BNE mit einbezogen sind natürlich auch die Themen wie Toleranz- und Gender-Ideologie.

Auswirkung des freimaurerischen Beziehungsnetzes am Beispiel der Abstimmung über den Lehrplan im Kt. Thurgau
Schritt für Schritt haben die Ämter und Erziehungsdirektoren die Einführung der BNE vorbereitet. Die Einführung der Schulleiter, HARMOS und das Kindergartenobligatorium waren nur die Vorläufer der Einführung des LP 21.

  • Um eine kompetente Schulleitung zu haben, welche die Lehrer auch unterstützen kann, wenn Probleme mit Eltern oder Schüler vorhanden sind, waren unter anderem Argumente für die Einführung der Schulleitung.
  • Damit Kinder bei einem Umzug von einem Kanton in einen anderen möglichst problem- und lückenlos die Schule wechseln können, war das Hauptargument für „Harmos“.
  • Alle Kinder auf den Schuleintritt vorzubereiten, war eines der Argumente für das Kindergartenobligatorium.

Von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, wurde an den pädagogischen Hochschulen die Ausbildung der angehenden Lehrer schon seit vielen Jahren auf den LP 21 ausgerichtet.

Das Argument, „Mit dem LP 21 einen einheitlichen Lehrplan für alle 21 Deutschschweizer Kantone zu haben“, war eines der Hauptargumente der LP 21 Befürworter. In Tat und Wahrheit hat aber die Einführung des LP 21 null und nichts mit den 21 Deutschschweizer Kantonen zu tun. Wie wir weiter oben bereits erwähnt haben,  musste der LP 21 in der Schweiz eingeführt werden, weil der schweizerische Bundesrat das Aktionsprogramm für Umweltschutz der UNO, die sogenannte AGENDA 21, unterschrieben hat.

Auf Grund dieser Unterschrift ist die Schweiz nun verpflichtet, in allen Schulen die „Die Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung“ (BNE) einzuführen. Um die Forderungen der AGENDA 21 zu erfüllen, wurde, wie weiter oben bereits erwähnt, von der Plattform „EDK-Bund“ schon im Jahr 2005 beschlossen, die BNE in die Schulen und in den Unterricht zu integrieren. Praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde von sogenannten Bildungspezialisten der LP 21 ausgearbeitet und erst 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt. Und wie es im „Vorgehenspapier der Plattform BNE“ aus dem Jahr 2005 gefordert wurde, findet sich die BNE als ein wichtiger Bestandteil im Lehrplan 21. Nach heftiger Kritik, wurde das Reizwort Gender aus dem Lehrplan entfernt, nicht aber die Gender-Ideologie selbst.
Es ist offensichtlich kein Zufall, dass z.B. im Kanton Thurgau der LP 21 im Jahr 2021 eingeführt sein muss, denn die Ziele der AGENDA 21 sollten ja auch von den Unterzeichnerstaaten bis 2021 erfüllt werden.

Mit seinem Inhalt, welcher ganz dem freimaurerischen Gedankengut entspricht, konnten die LP 21-Verantwortlichen natürlicherweise voll und ganz auf die Unterstützung des freimaurerischen Netz-werkes aus den Logen und Service-Clubs zählen.
Die Rotarierin und Erziehungsdirektorin des Kantons Thurgau, Frau Monika Knill, hat denn auch ganz nach den Grundsätzen der Freimaurer von ihrem Einflussbereich Gebrauch gemacht und sich mit allen ihren Kräften für den LP 21 eingesetzt. Frau Knill konnte für die Unterstützung des LP 21 nicht nur auf die Mitglieder der Logen und Service-Clubs zählen, welche sich in den verschiedensten führenden Positionen in Politik, Wirtschaft und Medien befinden, sondern auch auf ihre Untergebenen, welche ihren Lohn aus der Staatskasse erhalten. So sind die Schulleiter vor der Abstimmung über den Lehrplan bei Elternabenden aufgetreten, um die Eltern zu Gunsten des LP 21 und gegen die Initiative „Für eine gute Thurgauer Volksschule“ zu bearbeiten. Als SVP-Regierungsrätin  erhielt Frau Monika Knill auch die Unterstützung von so manchen Mitgliedern aus der SVP, obwohl ein grosser Teil der SVP-Basis dem LP 21 gegenüber kritisch eingestellt war.

Politiker, Behördenmitglieder und Medien verbreiteten über den Lehrplan 21 (LP 21)
Halbwahrheiten, Verharmosungen und Irreführungen und beeinflussten so das Volk zu Gunsten des LP 21.
Das sie alle dies so taten, ist auch nicht verwunderlich, sind doch, gemäss Ständerat Hannes Germann, die Freimaurer über die diversen Service-Clubs in allen entscheidenden Gremien hervorragend vertreten. Auf Grund der massiven Desinformations-Kampagne der LP 21-Befürworter ist das Resultat der Volksabstimmung dann auch dementsprechend ausgefallen.

Schlussfolgerung
Der Chef des Amtes für Volksschule Thurgau, Herr Brühlmann, sprach während des Abstimmungs-kampfes viel davon, dass man „in das Amt für Volksschule Vertrauen haben müsse“. Wie wir aber ab-schliessend feststellen müssen, wurde das Vertrauen in die Ämter, die Politik und die Medien auf das Allergröbste missbraucht.

Die Abstimmung über die Initiative „Für eine gute Volksschule“ im Kanton Thurgau zeigt deutlich, dass die direkte Demokratie durch die Unterwanderung der Freimaurer nicht mehr korrekt funktionieren kann, ja sie ist zu einer reinen Augenwischerei verkommen.
Man muss folglich sich auch ernsthaft die Fragen stellen, ob auf Grund der freimaurerischen Unterwanderung  der Rechtsstaat überhaupt noch funktionieren kann und ob unter diesen Umständen  eine gerechte Justiz überhaupt noch gewährleistet ist.

 

Arthur Bosshart

 

* NGO: Non-Governmental Organizations, (NRO: Nicht Regierungs-Organisationen)
Siehe auch „WIKEPEDIA“

** Bildung für nachhaltige Entwicklung: Jahrzehnt für Bildung für nachhaltige Entwicklung.